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Dez 25 2012

Go-Nikolausturniere in Paderborn und Lippstadt

Heute ist der erste Weihnachtsfeiertag, aber es ist eben auch Dienstag; und damit Zeit für einen weiteren Go-Beitrag! Als Thema bieten sich da natürlich die „Nikolaus-Turniere“ an …

Paderborn

Die Mutter aller Nikolaus-Turniere, sozusagen … Seit über 20 Jahren findet an dem Mittwoch, der am nächsten am 6. Dezember liegt, auf dem Paderborner Uni-Spielabend ein fünfrundiges Turnier statt. Gespielt wird auf dem 9×9-Brett, weswegen die fünf Runden auch ohne Uhren gut bewältigbar sind (nur die letzte noch laufende Partie bekommt in dem Augenblick, in dem dieser Status feststeht, eine Uhr „spendiert“), und mit vieeeel Vorgabe, so dass auch noch nicht so erfahrene Spieler gleiche Chancen haben (diesmal waren zwei Teilnehmer dabei, die Go erst am selben Tag gelernt hatten!). Zu gewinnen gibt es dem Datum angemessenes: Jeder Teilnehmer bekommt einen Schoko-Nikolaus, und die drei Erstplazierten darüber hinaus einen klassischen „bunten Teller“ mit Nüssen, Äpfeln, Mandarinen, Lebkuchen, Spekulatien … Spekulatiussen … äh, eben allem, was da so dazu gehört. Das sah dann in diesem Jahr, am 5.12.2012, so aus:

Wer auf diesem von Sven Walther gemachten Bild nachzählt, kommt auf 21 Nikoläuse, und das entspricht dann auch genau der Zahl der am Turnier beteiligten. Darunter waren zwar nicht viele, aber doch einige, die auch eine Verbindung nach Lippstadt haben; ich selbst natürlich, aber auch Hubert Mackenberg zum Beispiel, der ja sehr viele Jahre Mitglied war im Lippstädter Schachverein; oder Xaver, der auch im VDT mitspielt, oder Martin Hershoff, der das Turnier leitete und schon oft zu Go-Veranstaltungen und -Werbeaktionen in Lippstadt war (z.B. bei Projekttagen am Ostendorf-Gymnasium).

Na ja, wer genauere Infos über den Turnierverlauf möchte  – warum plötzlich ein Geburtstagsständchen gesungen wurde, was es sonst noch leckeres zu essen gab, wie die Teilnehmer nebenbei gegen das auch „anwesende“ Haus-Go-Programm der Uni, „Gomorra“ abschnitten, wie das Uni-Radio berichtete, wie die entscheidene Partie der fünften Runde verlief, wer also gewonnen hat: Das alles und noch mehr weiß der Bericht auf der Seite der Paderborner Go-Spieler, schaut also einfach vorbei unter www.ponnuki-paderborn.de!

Go-AG des Ostendorf-Gymnasiums

Nach dem Vorbild des Paderborner Nikolaus-Turniers haben auch viele der Go-Treffen und Spielabende in der Umgebung ein solches Turnier durchgeführt; einige Jahre lang gab es ein solches zum Beispiel an der FH in Meschede. Aber auch in Lippstadt gibt es seit Jahren so ein Nikolaus-Turnier, und zwar in der Go-AG des Ostendorf-Gymnasiums!

Die findet am Freitag statt, und damit lag das Turnier am 7.12.2012, verglichen mit dem Paderborner, „auf der anderen Seite“ des Nikolaustages. Die Teilnehmerzahl war nicht ganz so groß, 14 Spieler und Spielerinnen waren dabei; und es wurden auch nur vier Vorgabe-Partien gespielt auf dem 9×9-Brett (eine fünfte lässt der Zeitrahmen einfach nicht zu). Da kann es dann schon mal passieren, dass die vorderen Plätze nicht ganz sauber ausgespielt werden können, und auch in diesem Jahr hatten wir am Ende ein Siegertrio: Linus, Alexej und Magnus haben, nachdem Linus Magnus in der letzten Runde noch hatte abfangen können, alle 3:1 gespielt. Da sie sich aber reihum geschlagen hatten und in den Gegnerpunkten nur jeweils einen halben Punkt auseinanderlagen, wurden sie kurzerhand alle drei zu Turniersiegern gekürt und mit einem großen Schoko-Nikolaus geehrt; die anderen Teilnehmer verließen das Turnier, das wieder allen viel Spaß gemacht hat, mit „Nikoläusen am Stil“

Auf diesem von Richard Ahrend gemachten Bild sieht man die drei Gewinner gemeinsam am Brett: Vorne spielen Linus (links) und Alexej, hinten Magnus (links) und Rene (der auch schon mal auf dem dienstäglichen Schach-Spielabend war; um Go und Shogi zu spielen, allerdings …)